Buch, Trends

Arbeitskultur 2020 – Teil 1

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Am 12. Dezember erscheint im Springerverlag das Buch “Arbeitskultur 2020”. Hier ein erster Auszug aus dem Buchbeitrag von Michael Bartz und mir:

Unsere Arbeitswelten verändern sich derzeit grundlegend. Ein wesentlicher Treiber dahinter sind neue Informationstechnologien, die Kommunikation und Zusammenarbeit auf Distanz so einfach und kostengünstig, wie noch nie zuvor, ermöglichen. Begünstigt durch diese Entwicklung breiten sich vor allem zeitlich und räumlich flexible Arbeitsweisen zunehmend aus. Immer mehr Menschen haben die Möglichkeit, außerhalb des Firmenbüros mobil zu arbeiten, z.B. im Home Office, und sich auch zeitlich selbständiger einzuteilen. Mit an der Spitze der Entwicklung in der EU steht unter anderem Großbritannien; hier sind laut Institute of Leadership & Management in ca. 50% der Unternehmen neuartige flexibilisierte Arbeitsformen bereits Standard (vgl. Institute of Leadership & Management, 2013, S.4.).

New World of Work bedeutet jedoch mehr als nur flexibilisierte Arbeit. New World of Work stellt sich in Unternehmen vielmehr als ganzheitliches Konzept von Arbeitsinnovation in den Dimensionen People, Place und Technology dar (s. Abbildung oben).

In der Dimension People bedeutet New World of Work im Kern tatsächlich zunächst zeitliche und räumliche Flexibilisierung. Aber es geht ebenso so um neue Organisations-, Beschäftigungs- und Zusammenarbeitsmodelle im Unternehmen sowie neue extern gerichtete Zusammenarbeitsmodelle mit Lieferanten und Interaktionsmodelle mit Kundinnen und Kunden. Damit verknüpft ist die smartere Nutzung von Technologie: Hier stehen Fragen im Vordergrund, wie Kommunikation effizienter gestaltet werden kann unter Einsatz von Unified Communications Lösungen und Social Media bzw. Organisationen besser vernetzt und Wissen effektiver ausgetauscht und wiederverwendet werden kann. Und gerade im Zusammenhang mit flexiblen Arbeitsweisen stellt sich in dieser Veränderungsdimension die Herausforderung des papierarmen Arbeitens (Electronic Document Management). Mit Veränderungen in den Dimensionen People und Technology entsteht zugleich auch der Bedarf an neuen Büronutzungskonzepten: Kollaborative Aufgaben des Büroraums treten in der Vordergrund. In Folge werden zunehmend non-territoriale Bürokonzepte wichtiger sowie die Substitution von Einzelarbeitsflächen durch soziale Interaktionsflächen. In Summe kann man zusammenfassen: Büros wandeln sich sozialen Interaktionsplattformen und sind immer weniger eine „Behausung“ für Schreibtisch-Einzelarbeitsplätze.”

Der Buchbeitrag erscheint unter dem Titel “New World of Work Transformation- Herausforderungen auf dem Weg zum Unternehmen der nächsten Generation”.
Mehr Informationen zum Buch: http://www.thinksimple.de/Arbeitskultur-2020-Autoren-Themen.200.0.html

Oder bei Springer direkt: http://www.springer.com/springer+gabler/management/personal/book/978-3-658-06091-6

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