Buch, Unternehmen der nächsten Generation

Arbeitskultur 2020 – Teil 2

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Am 12. Dezember erscheint im Springerverlag das Buch “Arbeitskultur 2020”. Hier ein zweiter Auszug aus dem Buchbeitrag von Michael Bartz und Thomas Schmutzer:

“Die Vorteile, die durch ganzheitliche New World of Work Konzepte für die Unternehmen und ihre MitarbeiterInnen erzielt werden, sind substantiell. Deshalb setzt eine zunehmende Zahl von Firmen die Weiterentwicklung der eigenen Arbeitsweisen. Vorreiter waren Technologieunternehmen wie Google, HP, IBM Microsoft, Siemens oder Ricoh. Doch inzwischen hat die neue Welt des Arbeitens alle Industrien erfasst, und es lassen sich kaum noch Branchengrenzen für neue Arbeitsweisen feststellen. Sogar Industrien, die mit hochsensiblen Daten im Tagesgeschäft umgehen müssen, zählen bereits zu New World of Work Unternehmen der nächsten Generation. Beispiele sind die Rabobank in den Niederlanden oder die UniCredit Bank Austria in Österreich, die schrittweise die internen Arbeitsweisen in Richtung New World of Work weiterentwickelt. Der UniCredit Bank Austria CEO Willibald Cernko dazu: „Unsere Bank setzt auf neue zeitgerechte Betreuungsmodelle für unsere Kunden unter Nutzung modernster Technologien. Das wird sich auch in den internen Arbeitsweisen widerspiegeln“. – Die Veränderung der Arbeitswelten erfasst inzwischen alle Branchen und Unternehmensgrößen und wirkt sich auf die Wirtschaft und die Gesellschaft aus (s. Abbildung oben).

Warum Unternehmen in die Transformation ihrer Betriebe in Richtung New World of Work investieren, erklärt sich durch den betriebswirtschaftlichen Nutzen neuer innovativer Arbeitsweisen. Die Erfahrungen insbesondere der letzten zehn Jahre zeigen, dass die New World of Work durch Optimierung speziell von Wissensarbeit im Unternehmen zu substantiellen wirtschaftlichen Vorteilen für Betriebe führt. Insbesondere zu nennen sind:

  • Reduktion der Büro-Infrastrukturkosten durch Einführung mobiler Arbeitsweisen (vgl. Australian Institute of Management, 2012, S. 6),
  • Steigerung der Produktivität/Performance des Betriebes (vgl. Cranfield University School of Management, 2008, S. 4-5 und S. 8 sowie Cegarra-leiva, Sánchez-vidal, & Cegarra-navarro, 2012),
  • Verbesserung der Problemlösungskompetenz und Reaktionsschnelligkeit der Organisationen (vgl. Burgmann, 2012, S. 18),
  • Steigerung der Arbeitgeberattraktivität und dadurch verbesserter Zugang zum Arbeitsmarkt angesichts mittelfristig zunehmenden Fachkräftemangels (vgl. Cranfield University School of Management, 2008, S. 4-5 und S. 11),
  • Anpassung an sich wandelnde MitarbeiterInnenerwartungen, insbesondere in der Gruppe der Digital Natives (vgl. Burgmann, 2012, S. 6), angesichts sich des sich weiter verschärfenden Fachkräftemangels.

Jedoch ist die Einführung neuer Arbeitsformen nicht risikolos, da sich Arbeitsweisen grundlegend verändern und in Folge auch die Unternehmenskultur. Das erfordert sorgfältige Vorbereitung und Unterstützung der angestrebten Veränderungen im Betrieb. Wenn das nicht geschieht, dann werden neue Arbeitsformen zum Stressfaktor und wirken sich kontraproduktiv aus (vgl. Burgmann 2012, S. 10, Nürnberg 2011 S. 30 + 35, Grzywacza, Carlson & Shulkinc 2008).”

Der Buchbeitrag erscheint unter dem Titel “New World of Work Transformation- Herausforderungen auf dem Weg zum Unternehmen der nächsten Generation”.
Mehr Informationen zum Buch:

http://www.thinksimple.de/Arbeitskultur-2020-Autoren-Themen.200.0.html

Oder bei Springer direkt:

http://www.springer.com/springer+gabler/management/personal/book/978-3-658-06091-6

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